Für mehr Chancengleichheit

Von Oliver Kühn – Westdeutsche Allgemeine Zeitung (14.02.2013)

Fellow Bettina Richter

„Ich möchte die Schüler begeistern, sie sollen neugierig auf die Welt werden und sie kennenlernen wollen“: Bettina Richter in ihrer Schulbücherei.     Foto: Lars Fröhlich

Duisburg-Meiderich.   Die Japanologin Bettina Richter unterrichtet mit Hilfe des bundesweiten Bildungsprojekts „Teach First“ an der Gesamtschule Meiderich und fördert dort benachteiligte Schüler.

Bettina Richter ist Lehrerin an der Gesamtschule Meiderich, obwohl sie gar keine Pädagogin, sondern Japanologin ist. Sie begleitet Kollegen in ihre Klassen und unterstützt gezielt benachteiligte Schüler, indem sie sie in Kleingruppen oder individuell fördert. Möglich macht dies das bundesweite Bildungsprogramm „Teach First“, das Uni-Absolventen aller Fachrichtungen für zwei Jahre an Schulen holt. Sie ersetzen jedoch keine Lehrer, sondern ergänzen das Kollegium.

„Meine Arbeit hier ist eher mit einem freiwilligen sozialen Jahr zu vergleichen als mit einem Referendariat“, sagt Richter. Für sie ist es auch kein Reinschnuppern in den Lehrberuf, sondern soziales Engagement, das obendrein bezahlt wird. „Ich rege mich oft über Bildungspolitik auf.“ Dass der Schulabschluss in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhänge, hält die 30-Jährige für unzumutbar. „Jetzt kann ich aber selbst etwas verbessern und helfen, Chancengerechtigkeit zu schaffen.“

An der Gesamtschule unterrichtet sie Englisch und fördert vor allem Kinder der Unterstufe. Das Notengeben übernehmen jedoch ihre Kollegen. „Viele Schüler haben sich leider oft schon aufgeben“, doch sie selbst gibt niemanden auf. „Mit Fleiß und Disziplin kann jeder in jedem Fach eine Drei schaffen.“ Interesse weckt sie mitunter durch ungewöhnliche Lehrmethoden: Einer Gruppe brachte sie kürzlich das Tempus „Present Perfect“ beim Flaschendrehen bei.

Wenn sie nach zwei Jahren ihr Resümee zieht, möchte sie den Kindern und Jugendlichen aber mehr vermittelt haben, als Vokabeln und Grammatik. „Ich möchte die Schüler begeistern, sie sollen neugierig auf die Welt werden und sie kennenlernen wollen.“

Dabei soll bald eine Japan AG helfen, in der Richter die Sprache und Kultur vermitteln möchte. Ihr Herzblut fließt außerdem in ein weiteres Projekt: Sie betreut die Schulbücherei und hofft, Interesse für Literatur zu entfachen. Auch Comics, Hörbücher und E-Books setzt sie dafür ein.

Einen Nutzen haben jedoch nicht nur ihre Schüler, auch die Uni-Absolventin hat schon viel in ihren sechs Monaten als Lehrerin gelernt, besonders über ihre Stärken und Schwächen sowie „sehr optimistisch zu sein und nie aufzugeben.“

Mit dieser Einstellung hat die Japanologin bereits Schulleiter Bernd Beckmann für sich begeistert: „Frau Richter ist ein besonderer Glücksfall für uns. Ich habe jetzt schon eine kleine Träne im Auge, weil sie in anderthalb Jahren ausscheidet.“

WK

Hausordnung GSM

Die Schulkonferenz der Gesamtschule Duisburg-Meiderich hat am 13.06.2012 einstimmig die neue Fassung der Hausordnung unserer Schule verabschiedet. Sie ist mit dem Schuljahr 2012/13 in Kraft getreten.

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GSM Hausordnung 2012
bc

Neuer Stundenplan gültig

Ab dem 04.02.2013 (Beginn des 2. Halbjahrs 2012/13) gilt ein neuer Stundenplan. Dieser ist den Schülern bereits mitgeteilt worden.

Wir erinnern daran, dass an der GSM Montag, der 04.02.2013, ein unterrichtsfreier Studientag ist (Pädagogischer Tag des Kollegiums). Die Schüler erledigen ihre Aufgaben zu Hause.

FR

Elternsprechtag nach den Halbjahrszeugnissen

Alle Eltern und Erziehungsberechtigten laden wir ein zum zweiten Eltersprechtag im Schuljahr 2012/2013 am 20.02.2013. Am Vormittag findet von der 1. bis Ende der 5. Stunde Unterricht nach Plan statt. Am Nachmittag stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen für Gespräche über ihre Töchter und Söhne – am liebsten zusammen mit ihrem Kind – zur Verfügung.

Am Standort Westender Straße (Jahrgänge 7 – 13) beginnt die Sprechzeit um 15:00 Uhr, am Standort Bahnhofstraße (Jahrgänge 5 und 6) bereits um 14:30 Uhr. Der Elternsprechtag endet um 19 Uhr.

Die Raumverteilung können sie den schriftlichen Einladungen zum Elternsprechtag entnehmen. Beachten sie bitte eventuelle, kurzfristige Änderungen, die wir am Elternsprechtag per Aushang in den Gebäuden bekanntmachen.

[jbutton link=“http://du.nw.schule.de/gsm/pdfs/Elternsprechtag_20130220_B.pdf“ newpage=“yes“ icon=“pdf“ size=“small“]Elternsprechtag Raumverteilung Bahnhofstraße als PDF herunterladen[/jbutton] [jbutton link=“http://du.nw.schule.de/gsm/pdfs/Elternsprechtag_20130220_W.pdf“ newpage=“yes“ icon=“pdf“ size=“small“]Elternsprechtag Raumverteilung Westender Straße als PDF herunterladen[/jbutton]

FR

Schüler pflegen Brieffreundschaften

Einen konkreten Bezug zur englischen Sprache haben die Klassen 7A und 7B durch eine Brieffreundschaft mit der Future Academy in Kumasi, Ghana bekommen.

Mit großer Begeisterung wurden Briefe von den Schülerinnen und Schülern an die Future Academy in Kumasi, Ghana verfasst und voller Spannung dann auf die Antworten gewartet, die nun vor kurzer Zeit angekommen sind.

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