Lernen am Mahnmal

Im Rahmen des Geschichts- und Kunstunterrichts besuchte die Klasse 9B einen außerschulischen Lernort ganz in der Nähe unserer Schule: das Mahnmal des ehemaligen KZ-Außenlagers Ratingsee. Der Besuch stand unter dem Leitgedanken „Erinnern für den Frieden“ und war Teil der fachübergreifenden Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg sowie mit Skulpturen als Ausdrucksform kollektiver Erinnerung. Vor Ort setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des Lagers auseinander und betrachteten das Mahnmal, das an das Leid der Häftlinge erinnert und zum Nachdenken anregt. Im Anschluss an den Besuch arbeiteten die Jugendlichen im Kunstunterricht an eigenen künstlerischen Interpretationen zum Thema „Frieden“, in denen sie ihre persönlichen Gedanken und Gefühle zu Frieden und Erinnerung kreativ umsetzten. Diese Kombination aus historischem Lernen und künstlerischer Ausdrucksform ermöglichte einen vertieften Zugang zur Thematik und zeigte, wie wichtig es ist, Geschichte lebendig zu halten und für die Zukunft Lehren daraus zu ziehen.

GH

Bonjour! – Exkursion nach Liège

Am 02.05.25 fuhren wir, die Französischkurse der Jahrgänge 8 und 9 sowie vereinzelte Schüler und Schülerinnen des 10er Kurses, nach Liège (Lüttich).

Um 8 Uhr ging es pünktlich mit dem Bus in Richtung Belgien los. Nach zweistündiger Busfahrt kamen wir bei bestem Wetter in Liège an.  Unser erstes Ziel war das Mémorial Interallié, eine Gedenkstätte, die nach dem Ersten Weltkrieg errichtet worden ist. Hier präsentierten einzelne Schüler und Schülerinnen Vorträge über die Historie dieses Denkmals.

Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Innenstadt, wobei wir auf dem Weg den bekannten Bahnhof Guillemins bestaunten. In der Innenstadt konnten wir in Gruppen die Stadt erkunden, Waffeln und Fritten essen sowie shoppen gehen und das alles natürlich auf Französisch!

Bevor wir die Rückreise nach Duisburg antraten, erkundeten wir noch gemeinsam die berühmten „Montagne de Beuren“, eine Treppe mit 374 Stufen! Trotz der Hitze entschieden sich viele Schüler und Schülerinnen von uns den Aufgang zu wagen. Belohnt wurden wir mit einem schönen Panoramablick über die Stadt.

Pünktlich um 18 Uhr kamen wir wieder in Meiderich an. Alle waren sich einig: Das war ein unvergesslicher Tag!

BK/DG/MA/WL

Digitale Sogwirkungen im Fokus

Am Freitag, den 9. Mai, fand auf dem Haniel-Campus in Duisburg-Ruhrort die 3. Fachtagung des Aletta-Haniel-Programms statt. Unter dem Titel „Digitale Sogwirkungen: Extremismus und Radikalisierung in der Jugendentwicklung“ kamen Fachkräfte, Wissenschaftler und Interessierte zusammen, um sich mit den aktuellen Herausforderungen im digitalen Raum auseinanderzusetzen. Auch Kollegen unserer Schule nahmen an der Veranstaltung teil und ließen sich in diesem wichtigen Themenbereich weiterbilden. Wir danken allen für den wertvollen Austausch während der Tagung.

BU & GH

Gegen Rechtsextremismus

Am 8. Mai fand an unserer Schule ein bedeutender Projekttag unter dem Titel „Gegen Rechtsextremismus“ für den Jahrgang EF statt. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für die Gefahren rechtsextremer Ideologien zu sensibilisieren und ein kritisches Nachdenken anzuregen.

Der Tag begann mit einer kurzen Einführung, in der die Bedeutung des Themas erläutert wurde. Anschließend nahmen die Schülerinnen und Schüler an interaktiven Rollenspielen teil. In diesen Szenarien schlüpften sie in die Rollen verschiedener Personen, um die Dynamik rechtsextremer Gruppen und die Beweggründe ihrer Anhänger besser zu verstehen. Durch diese Rollenspiele konnten die Jugendlichen die Mechanismen der Radikalisierung nachvollziehen und die Auswirkungen auf Betroffene erkennen.

Beton trifft Geschichte

Mit Fantasie, Teamgeist und handwerklichem Geschick hat sich die Klasse 7F unserer Schule für den renommierten Beton-Art AWARD 2025 beworben. Unter dem Motto „Vergangenheit in Stein gemeißelt“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein beeindruckendes Kunstprojekt: ausdrucksstarke Betonskulpturen, die geheimnisvolle Masken alter Ureinwohner darstellen. Die Idee basiert auf einer fiktiven Geschichte, in der bei Ausgrabungen in Duisburg uralte Masken entdeckt werden – stumme Zeugen einer längst vergessenen Kultur. Diese Erzählung diente der Klasse als kreative Grundlage, um den Skulpturen Leben und Bedeutung zu verleihen. So entstand ein spannender Dialog zwischen Realität und Fantasie, zwischen harter Materie und lebendiger Vorstellungskraft – ein Projekt, das nicht nur den Werkraum erfüllte, sondern auch Köpfe und Herzen bewegte.

Miko, Liyasu & Emma – Klasse 7F