Wenn knapp 60 Menschen sich an einem Montag um 05:45 Uhr bei Eiseskälte mit gepackten Koffern auf dem Parkplatz des MSV-Trainingsgeländes treffen, kann das nur eines bedeuten: Exkursion. Die EF wurde von der Bundeswehr nach Berlin eingeladen und erlebte dort ein tolles und lehrreiches Programm. Richtig Glück hatte die Gruppe außerdem mit dem Wetter – obwohl es sehr kalt war, schien die ganze Zeit die Sonne.
Nachdem am Montag zunächst der Bundestag besichtigt wurde, ging es am Dienstag in den Wald der Erinnerung. Das ist ein Waldstück, in dem im Ausland gestorbener deutscher Soldat*innen gedacht wird. Zwei Soldatinnen führten die Jugendlichen durch den Wald und erklärten alles – z. B. dass Kamerad*innen kleine und große Münzen hinterlassen, je nach dem, wie gut sie die verstorbene Person kannten.
Anschließend ging es ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wo die Schüler*innen erklärt bekamen, was das Ministerium tut – beispielsweise Entwicklungsarbeit in Kamerun unterstützen. Durch viele Fragen bewiesen die Schüler*innen, dass sie gut zugehört hatten.



Am nächsten Tag schlüpften die Schüler*innen in der Gedenkstätte Marienfelde in die Rolle Geflüchteter und erlebten in einem Planspiel für eineinhalb Stunden hautnah, wie es sich anfühlen könnte, Asyl beantragen zu müssen.
Der Bendlerblock ist ein Ort mit sehr bewegter Geschichte. Er beherbergt heute nicht nur Teile des Bundesverteidigungsministeriums, sondern auch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Damit ist der Widerstand gegen den Nationalsozialismus zur Zeit Hitlers gemeint. Diese Gedenkstätte besuchten die Schüler*innen der EF gleich zweimal. Am Mittwoch und Donnerstag besuchten sie die Gedenkstätte, um vieles darüber zu erfahren, wie Menschen versucht haben, Adolf Hitler und seine Verbrechen zu stoppen.




Eine der letzten Stationen war das Konrad-Adenauer-Forum, wo die Schüler*innen im Rahmen eines Workshops darüber nachdachten, welche Werte ihnen wichtig sind. Außerdem lernten sie einiges über Konrad Adenauer und sein Schaffen.
Partys gehören zu Berlin wie Durstlöscher zur Cafeteria und so beendeten alle die tolle Jahrgangsfahrt mit einer Party – bei lauter Musik und bunten Lichtern. Entsprechend müde und leise ging es dann Freitag zurück nach Duisburg …
Wir bedanken uns herzlich bei den Jugendoffizieren Duisburgs und Berlins der Bundeswehr für ihre freundliche Unterstützung und Begleitung.
MK/KA/KK/RO




