Im Kunstunterricht haben wir uns mit dem Thema „Außergewöhnliche Wesen“ beschäftigt. Dabei waren unserer Fantasie keine Grenzen gesetzt! Jede und jeder konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen und ganz eigene, fantastische Wesen erschaffen. Ob geheimnisvoll, lustig, gruselig oder völlig verrückt – es entstanden viele unterschiedliche und einzigartige Kunstwerke. Mit verschiedenen Ideen, Farben und Gestaltungstechniken haben wir unsere Fantasiewelten zum Leben erweckt. Besonders spannend war zu sehen, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfielen, obwohl wir alle am gleichen Thema gearbeitet haben. Dabei wurde deutlich, dass in der Kunst alles möglich ist und man sich nur trauen muss, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen!
Was kann ich besonders gut? Wo liegen meine Stärken und welche Interessen schlummern vielleicht noch in mir? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs bei der Potenzialanalyse. Dabei begaben sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise zu ihren eigenen Fähigkeiten und Talenten. Durch abwechslungsreiche Aufgaben und praktische Übungen konnten sie ihre Stärken unter Beweis stellen, neue Herausforderungen meistern und herausfinden, welche Fähigkeiten in ihnen stecken. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen, lernten sich selbst besser kennen und stärkten ihr Vertrauen in die eigenen Kompetenzen. Die Potenzialanalyse ist ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Orientierung an unserer Schule. Sie hilft den Jugendlichen, sich mit ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen auseinanderzusetzen und erste Ideen für ihre berufliche Zukunft zu entwickeln. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine gute Grundlage für die weitere Berufsorientierung und unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, passende Praktikums- und Berufsfelder kennenzulernen.
Gestern besuchte die Fachschaft Geschichte das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg und nahm an einem mehrstündigen Workshop zur Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ teil. Die Ausstellung beleuchtet koloniale Spuren in der Duisburger Stadtgeschichte und macht sichtbar, was lange übersehen oder ausgeblendet wurde. Die Fachschaft setzte sich mit diesen Perspektiven auseinander und sammelte wertvolle Impulse für die Vermittlung (post)kolonialer Geschichte im Unterricht. Ein herzlicher Dank gilt dem Museumsteam für den informativen und inspirierenden Workshop!
Vom 16. bis zum 18. September war die Klasse 9b in Ysselsteyn in den Niederlanden. Dort setzten wir uns intensiv mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den persönlichen Geschichten von Menschen aus dieser Zeit. Wir erfuhren, was Propaganda bedeutet und wie sie Menschen beeinflussen und ihre Sichtweisen verändern kann. Außerdem pflegten wir Grabstätten und beschäftigten uns mit der Frage, warum Erinnern und Gedenken auch heute noch eine wichtige Bedeutung haben. Neben den vielen historischen und gesellschaftlichen Themen kam natürlich auch der gemeinsame Spaß nicht zu kurz. Besonders schön war der Abend am Lagerfeuer. Bei Spielen, Gesprächen und viel Lachen konnten wir die gemeinsame Zeit als Klasse genießen. Insgesamt war die Klassenfahrt nach Ysselsteyn eine interessante und abwechslungsreiche Erfahrung. Wir haben viel über die Vergangenheit gelernt, neue Eindrücke gewonnen und gleichzeitig eine schöne gemeinsame Zeit als Klasse verbracht.
Am 28. und 29. September 2026 war das Projekt „Jüdisches Museum Berlin on.tour“ zu Gast an unserer Schule. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 11 hatten dabei die Gelegenheit, sich intensiv mit jüdischer Geschichte und jüdischem Leben auseinanderzusetzen. Ein besonderer Bestandteil des Projekts waren die verschiedenen Exponate, die die Schülerinnen und Schüler anschauen, erkunden und genauer unter die Lupe nehmen konnten. Die anschaulichen Objekte boten einen unmittelbaren Zugang zu historischen und persönlichen Geschichten und machten jüdisches Leben und Geschichte auf besondere Weise greifbar. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler eigene Fragen entwickeln, ihre Beobachtungen austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. So wurde Geschichte nicht nur vermittelt, sondern konnte entdeckt, hinterfragt und gemeinsam diskutiert werden. Neben historischen Themen standen auch Respekt, Vielfalt, Toleranz und ein friedliches Miteinander im Mittelpunkt. Die Workshops boten Raum für unterschiedliche Perspektiven und regten die Jugendlichen dazu an, sich aktiv mit den Themen auseinanderzusetzen. Der Besuch des Museums war eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht und eine besondere Gelegenheit für unsere Schülerinnen und Schüler, Geschichte anhand von Exponaten und persönlichen Geschichten unmittelbar zu erleben. Wir bedanken uns herzlich beim Team des Jüdischen Museums Berlin on.tour für die interessanten Einblicke, die engagierte Begleitung und die abwechslungsreichen Projekttage!