Herbstferien 2017

Herbstimpression vom GSM-Campus. – © FR

Wir wünschen allen Besuchern von gsm-duisburg.de und den Angehörigen unserer Schulgemeinde schöne und erholsame Herbstferien.

Die Schule beginnt wieder am 06.11.2017 gemäß Stunden- und Vertretungsplan.

 

Tag der Pflege im BIZ

Schülerinnen des Jahrgangs 10 durften sich am 16.10.2017 im Berufsinformationszentrum (BIZ) zum Thema „Ausbildung im Bereich Kranken- und Altenpflege“ informieren. An zahlreichen Ständen der verschiedenen Organisationen konnten sich die Schülerinnen ausprobieren und testen, ob ein Beruf im pflegerischen Bereich etwas für sie wäre. So wurde zum Beispiel an einer Banane geübt, wie man Fäden zieht, und eine Apfelsine bekam eine Spritze gesetzt. Manche Schülerinnen genossen mit einer duftenden Creme eine Handmassage, versuchten an einem Modell die Einzelteile der menschlichen Organe zusammenzusetzen oder probierten die Wiederbelebung an einer lebensgroßen Puppe aus.
Es wäre sehr wünschenswert, wenn diese gelungene Exkursion die eine oder andere Schülerin motivieren würde, doch nun ganz konkret mit der Ausbildungssuche und der Bewerbung zu beginnen.

JR

Ereveld vol Leven

Auf dem Soldatenfriedhof in Ysselsteyn (NL) liegen über 32.000 deutsche Kriegsteilnehmer des 1. und 2. Weltkrieges begraben. Die Gesamtschule Meiderich fährt seit 25 Jahren einmal im Jahr mit mehreren Schulgruppen dorthin, um Kriegsgräber zu pflegen, sich mit den Gräueln der Kriege auseinander zu setzen, Biografien von Kriegsteilnehmern kennenzulernen und mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen.

Durch diese langjährige Verbundenheit mit den Kollegen in Ysselsteyn wurde unserer Schule die Ehre zuteil, an dem niederländischen Projekt „Ereveld vol Leven“ („Friedhof voller Leben“) teilzunehmen und dieses im Rahmen eines internationalen Kongresses von Betreibern von Kriegsgräberstätten  zu „präsentieren“. „Ereveld vol Leven“ macht Friedhöfe und Gedenkstätten dadurch lebendig, dass hinter den Grabkreuzen oder -steinen Menschen desselben Geschlechts und Lebensalters stehen, um damit den augenscheinlich anonymen Kreuzen ein Gesicht zu geben.

Nach einem vorbereitenden Workshop in der Schule fuhren wir mit zehn Schülern im Alter von 14 bis 17 Jahren und sechs Lehrern nach Ysselsteyn, wo nach einer kurzen Einführung Schüler und Lehrer hinter den Kreuzen „Stellung nahmen“ und damit den Gefallenen ein Gesicht gaben. Mit dieser Szenerie konfrontiert ergab sich ein reger Austausch mit den Teilnehmern des Kongresses und führte zu im wahrsten Sinne des Wortes „Betroffenheit“ aller Beteiligten.

Mit dem Gefühl, ein starkes Stück Erinnerungsarbeit geleistet und ein Zeichen für die Völkerverständigung (gerade auch angesichts aktueller nationalistischer Tendenzen in Europa) gesetzt zu haben, begab sich unsere Schulgruppe am Abend wieder zurück nach Duisburg.

RO/GE

Das Grüne Band

Unser Kooperationspartner, der Squash – Racket Verbund im Westen erhielt das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung. Stolz nahmen die Schüler der NRW-Sportklasse die Auszeichnung vom DOSB im ISS Dome in Düsseldorf entgegen.

Von dem erhaltenen Preisgeld werden die NRW-Sportklassen der GSM profitieren.

TN

In 80 Stunden quer durch Rom

Das lange schulfreie Wochenende zu Beginn des Oktobers nutzte der Lateinkurs der Q1, um mit Frau Schneemann und Herrn Fröhlich nach Rom zu reisen. Jeder einzelne der wenigen Tage vor Ort stand unter einem eigenen Motto, um die kleine, aber exquisite und interessierte Schülerschar sowie die beiden Kursgäste an den unterschiedlichen Facetten Roms schnuppern zu lassen: Das Leben und Treiben in der Altstadt des centro storico mit Piazza Navona, Pantheon und Spanischer Treppe bildete ebenso einen Tagesschwerpunkt wie das antike Rom mit Kolosseum, Forum Romanum, Kapitol und Ara Pacis sowie das christliche Rom mit Vatikan, Engelsburg und diversen Kirchen. Eine nicht allen Rom-Touristen zugängliche Besonderheit bildete der Besuch des „Campo Santo Teutonico“ inmitten des Vatikans. Trotz unzähligen Metern zu Fuß, vor Ort zu haltenden Referaten und dem straffen Programm war das Ergebnis der Studienreise eindeutig: Alle wollen wieder zurück nach Rom. So soll’s sein – und den dafür (angeblich) notwendigen Münzwurf in die Fontana di Trevi haben die Schüler selbstverständlich ausgeführt …!

SM/FR