US-Studentin an der GSM

Von Zlatan Alihodzic – Westdeutsche Allgemeine Zeitung (08.02.2012)

Duisburg.   Kristen Senftner aus Minnesota absolviert das Austauschprogramm zwischen der Universität Duisburg-Essen und dem College of Saint Benedict und der Saint John’s University. Die 23-Jährige ist angehende Lehrerin. Sie absolviert seit Mitte Januar ein Praktikum an der Gesamtschule in Duisburg-Meiderich.

Ob in Meiderich oder in Minnesota, fast 7000 Kilometer voneinander entfernt, ob nun Deutsch oder Englisch gesprochen wird – eines ändert sich nie: „Kids are kids“, sagt Kristen Senftner. Die 23-Jährige absolviert das Austauschprogramm zwischen der Universität Duisburg-Essen auf der einen Seite sowie dem College of Saint Benedict und der Saint John’s University auf der anderen Seite des Atlantiks. Mit vier anderen angehenden Lehrerinnen kam sie Mitte Januar ins Ruhrgebiet, um hier ein vierwöchiges Praktikum zu absolvieren.

Einen Nutzen haben jedoch nicht nur ihre Schüler, auch die Uni-Absolventin hat schon viel in ihren sechs Monaten als Lehrerin gelernt, besonders über ihre Stärken und Schwächen sowie „sehr optimistisch zu sein und nie aufzugeben.“

Schule in anderen Ländern

Ihre neuen Unterrichtsräume liegen an der Bahnhofstraße in Meiderich, wo die Gesamtschule eine Zweigstelle betreibt. „Ich wollte bei diesem Austausch lernen, wie es an Schulen in anderen Ländern zugeht und wie die Kinder so sind“, erzählt Kristen von ihrer Motivation, nach Deutschland zu kommen. „Die Kinder sind wohl überall gleich“, konnte sie schon feststellen. Neugierig und voller Energie.

Nicht nur sie könnten von ihr etwas lernen, sondern auch anders herum. Aber sonst gibt es im Schulalltag einige Unterschiede. „In Deutschland gehen die Lehrer von einem Klassenzimmer ins andere. In Amerika haben sie feste Räume und die Schüler kommen zu ihnen.“

Grundlegende Unterschiede im Stundenplan

Der Stundenplan, der Kinder und Lehrer von einem Raum zum anderen führt, ist ebenfalls grundverschieden. „Bei uns ist er bis auf Kleinigkeiten immer gleich. An einem Tag hat man mal Musik, am nächsten einen Computerkurs, aber sonst ändert sich daran nichts“, erzählt Kristen Senftner. Immer zu den gleichen Zeiten beginnt und endet der Schultag. Da ist auch die Zeit für das Mittagessen genau geregelt, „ungefähr 20 oder 25 Minuten hat man dafür“. Zwischendurch gibt’s nichts.

In der Schule hat sich Kristen selbst zwei Jahre lang an Deutsch versucht, doch es hat nicht so richtig klappen wollen. „Damals in der High School hatte ich andere Sachen im Kopf“, gibt sie zu. Deshalb gefällt ihr am deutschen Schulsystem besonders, dass die Kinder früher eine zweite Fremdsprache erlernen. „Wenn sie jünger sind, gehen die Schüler offener an so etwas heran“, sagt sie aus Erfahrung. Mit der Kommunikation hat sie in Duisburg deshalb keine Probleme, selbst in der fünften Klasse versteht man sie.

„Für die Kinder ist der Besuch eine unglaubliche Bereicherung“, erklärt Englischlehrer Markus Jacoby. „Es fängt schon damit an, dass sie merken, dass es Englisch nicht nur im Unterricht gibt, sondern man mit manchen Menschen nur darüber kommunizieren kann.“

Quelle: www.derwesten.de

FR

Sieg beim Planspiel Börse

Planspiel Börse 2011 Sieger

v.l.n.r.: Herr Robusch (GSM), Frau Hoffmann (SSK Duisburg), Diana Vaehsen, Isabell Ramminger, Frau Unterberg (GSM)

Wir gratulieren Isabell Ramminger und Diana Vaehsen (Jg. 12) herzlich zur höchst erfolgreichen Teilnahme am diesjährigen Planspiel Börse. Im Rahmen der Preisverleihung wurden sie für ihren 1. Platz auf Stadtebene und 3. Platz auf Regionalebene ausgezeichnet. Ein zweites Team der GSM (Kürsat Güdük/Furkan Yildizhan, Jg. 13) landete ebenfalls unter den 10 erfolgreichsten Teilnehmern.

Spende an Welthungerhilfe

„Ich bin überwältigt!“, sagt SV-Lehrer Jörn Finger. Zusammen mit den Schülersprecherinnen Melanie Böder und Julia Fricke hat er an der Gesamtschule Duisburg-Meiderich im Rahmen einer großen Spendenaktion für die Welthungerhilfe 250,00 € für den guten Zweck gesammelt. „Das Besondere an dieser Aktion ist, dass unsere Mitschüler den Kuchen und das Gebäck, welches wir in den großen Pausen verkauft haben, selbst gebacken haben.“, sagt Julia Fricke und ergänzt: „Es gab sogar eine große, selbstgebackene Buttercreme-Torte, die der absolute Renner war.“

Besonders stolz ist Jörn Finger darauf, dass das Ergebnis des letzten Jahres mehr als verdoppelt wurde: „Im letzten Jahr haben wir 101,71 € an die Welthungerhilfe gespendet, die Urkunde hängt immer noch bei uns im Glaskasten in der Pausenhalle. Doch in diesem Jahr kommen wir auf 250,00 €! Das ist toll.“

Die Schülervertretung der Gesamtschule Duisburg-Meiderich ist sich sicher: Eine solche Aktion wollen wir jetzt in jedem Jahr durchführen. „Das diesjährige Ergebnis kann nur Ansporn sein, es im nächsten Jahr wieder zu verdoppeln …“, schmunzelt Melanie Böder. Die Schüler sind jedenfalls jetzt schon voller Tatendrang …

Neuer Schulleiter im Dienst

Bernd Beckmann (neuer Schulleiter)

Bernd Beckmann (neuer Schulleiter)

Mit Wirkung ab dem 1. August 2011 ist Herr LGED Bernd Beckmann neuer Schulleiter der Gesamtschule Meiderich. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Pietsch an und kehrt gleichzeitig an seine frühere Wirkungsstätte zurück.

Herzlich willkommen zurück in Meiderich!