Spende an Welthungerhilfe

„Ich bin überwältigt!“, sagt SV-Lehrer Jörn Finger. Zusammen mit den Schülersprecherinnen Melanie Böder und Julia Fricke hat er an der Gesamtschule Duisburg-Meiderich im Rahmen einer großen Spendenaktion für die Welthungerhilfe 250,00 € für den guten Zweck gesammelt. „Das Besondere an dieser Aktion ist, dass unsere Mitschüler den Kuchen und das Gebäck, welches wir in den großen Pausen verkauft haben, selbst gebacken haben.“, sagt Julia Fricke und ergänzt: „Es gab sogar eine große, selbstgebackene Buttercreme-Torte, die der absolute Renner war.“

Besonders stolz ist Jörn Finger darauf, dass das Ergebnis des letzten Jahres mehr als verdoppelt wurde: „Im letzten Jahr haben wir 101,71 € an die Welthungerhilfe gespendet, die Urkunde hängt immer noch bei uns im Glaskasten in der Pausenhalle. Doch in diesem Jahr kommen wir auf 250,00 €! Das ist toll.“

Die Schülervertretung der Gesamtschule Duisburg-Meiderich ist sich sicher: Eine solche Aktion wollen wir jetzt in jedem Jahr durchführen. „Das diesjährige Ergebnis kann nur Ansporn sein, es im nächsten Jahr wieder zu verdoppeln …“, schmunzelt Melanie Böder. Die Schüler sind jedenfalls jetzt schon voller Tatendrang …

Neuer Schulleiter im Dienst

Bernd Beckmann (neuer Schulleiter)

Bernd Beckmann (neuer Schulleiter)

Mit Wirkung ab dem 1. August 2011 ist Herr LGED Bernd Beckmann neuer Schulleiter der Gesamtschule Meiderich. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Pietsch an und kehrt gleichzeitig an seine frühere Wirkungsstätte zurück.

Herzlich willkommen zurück in Meiderich!

Kapitän von Bord

Alles Gute, Glück, Gesundheit und noch viele erfüllte Jahre im hochverdienten Ruhestand wünscht das Kollegium!
gsmschiff_ps

Einblick ins echte Leben

Von Dennis Bechtel – Westdeutsche Allgemeine Zeitung (17.07.2011)

Das Sommerfest zum 25-jährigen Bestehen der Gesamtschule Meiderich lockte viele Besucher an. Foto: Udo Milbret/WAZ fotoPool

 

Duisburg-Meiderich. Lustig, bunt und multikulturell präsentierte sich die Gesamtschule Meiderich am Wochenende bei ihrer Feier anlässlich des 25-jährigen Bestehens. Mit Sport und Spiel sowie internationalen Speisen und einem vielfältigen Bühnenprogramm gab es den ganzen Samstag für Groß und Klein tolle Unterhaltung.

Dass Multikulti die Schule ausmacht, sah man auf den ersten Blick, wenn man bei der Feier den Schulhof an der Westender Straße betrat. Deutsche, Türken, Araber und Polen feierten gemeinsam – und noch einige weitere Schüler mit Vorfahren aus anderen Ländern, schließlich sind über 50 Nationalitäten in der Gesamtschule vertreten.

Diese Tatsache nahmen die Schüler der 5e in ihr Bühnenprogramm auf. Bei einer fantasievollen Reise durch verschiedene Kontinente und Länder stellten sie die Multikultur ihrer Schule künstlerisch dar. Ein Mädchen hüpfte mit einer großen Affenmaske über die Bühne und brachte so die Zuschauer zum Lachen. Danach schlich ein Junge bedrohlich daher, ausgerüstet mit einem Tigerschwanz und einer entsprechenden Maske. Und zu guter Letzt trug ein Schüler einen anderen auf den Schultern, der seinerseits mit einer Elefantenmaske und Rüssel langsam mit dem Kopf wackelte: “Töörööö.”

Mit ihren Kostümen stellten die Schüler bei einer lustigen Show neben Afrika auch noch Asien – sie trugen natürlich die passenden Hüte – und auch Europa mit seinen verschiedenen Facetten dar.

Bei der darauf folgenden Darbietung der Tanz-AG waren es die Schüler selbst – und zwar ganz ohne Masken – die die einzelnen Nationen darstellten.

Eine asiatische Schülerin tanzte neben einer dunkelhäutigen und einer Blonden. Allesamt hübsche Mädels, die nicht nur eine Menge Applaus ernteten, sondern sicher auch einige Liebesbriefe der jungen männlichen Zuschauer.

Apropos Liebesbriefe. Wie es sich für ein richtiges Schulfest gehört, war es auch auf dem Schulhof der Gesamtschule Meiderich immer das andere Geschlecht, das die Kinder interessierte. Hier tuschelten die Mädchen über den netten Freund, den ein Mitschüler zum Feiern mitgebracht hatte und dort sprachen sich die coolen Jungs Mut zu, um endlich den großen Schwarm anzusprechen.

Die richtige Wahl

Das Fest hatte so etwas von einer normalen großen Pause, die sich Tag für Tag und Woche für Woche an gleicher Stelle ereignet. Daraus kann man schließen, dass die Schule sich am Ehrentag so präsentierte, wie sie wirklich ist. Somit war es auch ein interessanter Tag für die Eltern, die sich bei dem Fest unter die Feiernden mischten. Bestimmt kamen sie zu folgendem Schluss: „Mein Kind auf diese Schule zu schicken, war die richtige Wahl.”

Quelle: www.derwesten.de

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